DEUTSCHES ARCHIV
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PETER HÜBNER • PREIS DER FREIHEIT – DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH
Die antidemokratische politische Praxis in Deutschland
Teil 2   •   DIE DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG
Die Deutsche Kulturstiftung attackiert das Bildungs-Monopol in der
Bundesrepublik Deutschland mit der Menschenwürde


Wir – die DEUT­SCHE KUL­TUR­STIF­TUNG – be­fas­sen uns al­so heu­te kei­nes­falls mit ei­ner „Re­li­gi­on“, ei­nem „Glau­ben“ oder ei­ner „Welt­an­schau­ung“ un­se­rer Vor­fah­ren, son­dern nur mit ih­ren tra­di­tio­nel­len Aus­bil­dungs­pro­gram­men in der frei­en Ge­wis­sens­bil­dung, in der frei­en Wil­lens­bil­dung, in der frei­en Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit und mit der Sys­te­ma­tik der Ent­wick­lung der na­tür­li­chen Men­schen­wür­de.

Des­we­gen kann es un­se­rer Mei­nung nach kei­ner­lei Kon­kur­renz­si­tu­a­tion oder gar Fut­terneid mit der christ­li­chen Kir­che und ih­ren Ab­le­gern ge­ben.

Den­noch ge­mahnt uns die Ge­schich­te zur Vor­sicht ge­gen­über ei­ner Or­ga­ni­sa­tion und ih­ren Ver­bün­de­ten, wel­che un­se­re an­ge­stamm­te deut­sche Tra­di­tion und Kul­tur über bei­na­he zwei Jahr­tau­sen­de hin­weg und bis auf den heu­ti­gen Tag – wenn viel­leicht auch auf­grund viel­sei­ti­ger Miß­ver­ständ­nis­se – ver­un­glimpft hat und an ih­rer Zer­stö­rung maß­ge­bend be­tei­ligt war, ja selbst in die­ser Sa­che vor Mas­sen­mord, Tot­schlag, or­ga­ni­sier­ter Ver­leum­dung und vor welt­wei­ten Diebstäh­len al­ler Art nicht zu­rück­ge­schreckt ist, was un­zäh­li­ge Do­ku­men­te be­wei­sen.

Und ge­ra­de die mo­men­ta­ne Bun­des­re­gie­rung setzt sich in ih­ren füh­ren­den Per­sön­lich­kei­ten vor al­lem aus Per­so­nen zu­sam­men, wel­che in ih­rer Ver­bin­dung zur christ­lich-rö­mi­schen Leh­re und Kir­che ei­nem La­ger an­ge­hö­ren, aus wel­chem her­aus un­se­re an­ge­stamm­te deut­sche Tra­di­tion und Kul­tur in bei­na­he 2000jäh­ri­ger „Tra­di­ti­on“ ganz sys­te­ma­tisch an den Rand des völ­li­gen Ver­falls ge­bracht wur­de.

Soll­ten Sie nun per­sön­lich oder gar amt­lich be­son­ders an die christ­lich-rö­mi­sche Kir­che ge­bun­den sein, so wä­re es an­hand der his­to­ri­schen Do­ku­men­te nur ein­leuch­tend, wenn Sie un­se­re Tä­tig­keit zu­guns­ten un­se­rer an­ge­stamm­ten deut­schen Tra­di­tion und Kul­tur wie eh und je in ei­ner Kon­kur­renz­si­tu­a­tion mit der christ­li­chen Kir­che sä­hen.
In die­sem Fal­le wür­den Sie es wohl erst ein­mal als Ih­re na­tür­li­che Pflicht an­se­hen, sich un­se­rem Wir­ken ent­ge­gen­zu­stel­len – ob be­wußt oder un­be­wußt, ob of­fi­zi­ell oder in­of­fi­zi­ell.

Aus die­sem Grun­de müs­sen wir erst ein­mal fest­stel­len, ob wir in Ih­nen be­zie­hungs­wei­se in Ih­rer Or­ga­ni­sa­tion ei­nen Ge­sin­nungs­ge­nos­sen fin­den kön­nen oder ob wir hier ei­nen pro­fes­si­o­nel­len Geg­ner vor­fin­den, und wir bit­ten Sie des­halb, auch uns ge­gen­über Ih­re Kar­ten erst ein­mal so of­fen auf den Tisch zu le­gen, wie wir dies so­eben un­se­rer­seits ge­tan ha­ben.







Mit freundlicher Genehmigung des HESSISCHEN LANBOTEN
© 1998-